GRÜß GOTT BEIM EGLOFSER FREILICHTTHEATER

Das Recht der ersten Nacht

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Alle zwei Jahre spielen die Eglofser im Stillen Winkel Theater. Knapp 60.000 Besucher wurden bis jetzt bei den Aufführungen gezählt.201 ist ab dem 29. Juni „Das Recht der Ersten Nacht“ zu sehen – eine historisches Spiel rund um Eglofs.

Spieltermine
das Recht der ersten Nacht

Premiere am 29.06.2019

Mi 03.07.2019
Fr 05.07.2019
Mi 10.07.2019
Fr 12.07.2019
Sa 13.07.2019
So 14.07.2019

Mi 17.07.2019
Fr 19.07.2019
Sa 20.07.2019
So 21.07.2019
Mi 24.07.2019

Fr 26.07.2019
So 28.07.2019
Mi 31.07.2019
Fr 02.08.2019
Sa 03.08.2019
So 04.08.2019

  • 34 Kreuzer, 34 Stricke – 2017, 2001

    „Die spinnen alle, aber komplett!“ – Es knirscht zur Zeit der deutschen Revolution 1848/49. Während die Eglofser lieber auf Leitern steigen, als jeden Tag an einer neuen höchst-königlich-württembergischen Verordnung zu verzweifeln, kommen zwei Fremde ins Dorf. Heftig rütteln sie an der Dorfgemeinschaft, der Kaplan mit seiner geheimnisvollen Vergangenheit und der knallbunte französische Frauenheld. Als bekannt wird, dass sich ein gesuchter Revoluzzer in Eglofs versteckt hält, macht sich der Landjäger auf die Jagd. Doch dazu muss er erstmal seiner Frau entkommen…. – Gewohnt rasant und unerwartet stürzen die Autoren Karl Stiefenhofer und Günther Hannes Hauptkorn das Publikum in dieses Verwirr- und Versteckspiel. Eine spannende Sommerkomödie mit Tiefgang, die die Lachmuskeln der Zuschauer heftig strapaziert. Aber wo ist denn nun der Revolutionär?

  • Schatten der Nacht – 2015

    In „Schatten der Nacht“ beschritten die Eglofser neue Wege und richteten ihren Blick ins 22. Jahrhundert – und auf die Geschichte. 3500 Besucher verfolgten gebannt, wie die Menschen in einem totalitären System leben: bequem, aber unfrei, manipuliert vom Zentralcomputer und überwacht von einem gnadenlosen Kontrollrat. Fortpflanzung ist zur planbaren Menschenzucht verkommen. Leihmütter gebären Kinder nach künstlicher Befruchtung. In dieser Welt ist die Geschichte ausgelöscht. Eglofs ist zum Museumsdorf degradiert. Dort wird Besuchern eine finstere Vergangenheit vorgegaukelt. Doch schließlich entdecken die Menschen im Museumsdorf die wahre Geschichte wieder – und den Wert der Freiheit. Unmut regt sich, doch die Meinungspolizei ist schon auf dem Weg.

    Autoren: Karl Stiefenhofer und Günther Hannes Hauptkorn, Regie: Günther Hannes Hauptkorn

  • Schwerter am Himmel – 2013

    In durchweg ausverkauften Vorstellungen im Stillen Winkel ließen sich rund 4500 Zuschauer fesseln von spannenden, eindrucksvollen Bildern aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Kriegerische Auseinandersetzungen, Pest, Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken machen den Mensch das Leben schwer.  Der alte Marte verliert zuerst seinen Verstand und schließlich sein Leben. Wenigstens finden Valentin und Maddlä, die Liebenden aus protestantischem und katholischem Haus, nach vielen Wirrungen zusammen.

    Autor: Karl Stiefenhofer, Bearbeitung und Regie: Günther Hannes Hauptkorn

  • Diebslichter – 2011, 1998 

    Die Räuber- und Bettlergeschichte spielt im 18. Jahrhundert zur Zeit des Absolutismus. Die Menschen sind arm, Bettler ziehen durch die Lande und Räuber überfallen Reisende.  Der Bürckenbauer ersticht seinen Nebenbuhler und flieht vor der Polizei. Er glaubt, dass aus den Fingern ungetaufter Kinder magische Lichter gewonnen werden. Bei einem Diebstahlversuch mit einem solchen „Diebslicht“ wird er erwischt. Für dieses Stück legten die Kulissenbauer eigens einen Bachlauf in den Stillen Winkel. 1998 hatte es seine Uraufführung erlebt.

    Text: Karl Stiefenhofer, Regie: Hanns und Tristan Schuschnig

  • Waldteufel – 2009

    Anfang des 19. Jahrhunderts, in der Zeit nach den napoleonischen Kriegen und der von oben verordneten Neuordnung ihrer Welt, müssen die Eglofser nochmal um ihre alten Freiheitsrechte kämpfen. Der „Waldteufel“, wie sie den fiesen fürstlichen Aufseher im Osterwald nennen, will den Eglofsern verwehren, das Holz aus ihrem Wald zu nutzen und provoziert so deren Gegenwehr.

    Text: Karl Stiefenhofer, Regie: Hanns und Tristan Schuschnig

  • Schuhmichel  – 2008

    Der Schuhmichel, bekannt für seine frechen, „nagelspitzen Sprüche“, lebte Anfang des 20. Jahrhunderts in Eglofs. Unterschiedliche Fassungen des Stücks aus den Federn der Autoren und Spielleiter Josef Bischofberger, Luitgard Lausch-Wieschalla und Herbert Drews mit lustigen Episoden aus dem Leben dieses Originals  hatten die Zuschauer schon 1996 und 1997 zu Lachsalven hingerissen.

  • Rosen im Salz – 2006

    Von einer Tribüne auf dem Dorfplatz aus verfolgte das Publikum, wie die Eglofser im 16. Jahrhundert um ihre von Kaiser und Königen altverbrieften Rechte kämpften und im Streit der Religionen ihrem alten Glauben treu blieben.

    Text: Karl Stiefenhofer, Regie: Hanns und Tristan Schuschnig

  • Katharina oder das 7. Buch Mose – 2003/2004

    Einer der letzten Hexenprozesse fand 1743 in Eglofs statt. Er endete für Katharina, die sich nach dem Giftmord an ihrer Stiefmutter selbst der Hexerei bezichtigt hatte, auf dem Scheiterhaufen. Das Stück war beim Publikum so erfolgreich, dass es zwei Jahre hintereinander aufgeführt wurde.

    Text: Karl Stiefenhofer, Regie: Hanns und Tristan Schuschnig

  •  

    Stadtluft macht frei – 1982 / Recht muss Recht bleiben – 1993

    Auf dem Dorfplatz nahm 1982 die Eglofser Theatergeschichte ihren Anfang. Das Stück zum Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte 1282 hieß   „Stadtluft macht frei“. Den Text schrieben Wolfram Benz und Lisa Zenker. 1993 folgte „Recht muss Recht bleiben“. Seit 1996 findet das Eglofser Freilichttheater regelmäßig alle zwei Jahre statt.

Bilder